Kollaborative Roboter – was ist das Geheimnis dahinter?

Immer mehr menschliche Arbeiter teilen sich mittlerweile ihren Arbeitsplatz mit einem kollaborativen Roboter. Dies bringt zahlreiche Vorteile sowohl für den menschlichen Mitarbeiter als auch für das Unternehmen mit sich. Ein beeindruckender Aspekt ist die absolute Arbeitserleichterung des menschlichen Arbeiters.

Kollaborative Roboter – den anderen Robotern einen ganzen Schritt voraus

Das Wort Kollaboration beschreibt, um genau zu sein, die engste Form der Zusammenarbeit, zwischen dem Menschen und dem kollaborativen Roboter. Dabei geht es vor allem darum, das sich sowohl der menschliche Arbeiter als auch der Cobot denselben Arbeitsraum teilen. Dies war nicht immer möglich. Da die herkömmlichen Roboter immer hinter einem ausgeprägten Schutzglas zum Einsatz kommen mussten. Diese Schutzeinrichtungen nehmen nicht nur sehr viel Platz ein, sondern sind zudem auch noch mit immensen Kosten verbunden. Aus diesem Grund war es vielen Unternehmen oder Betrieben nicht möglich, sich für den Einsatz von Roboter zu entscheiden. Mittlerweile gibt es vor allem in der Automobilindustrie zahlreiche Montagestationen, in denen sich die menschlichen Arbeiter ihren Arbeitsplatz direkt mit dem Roboter teilen. Dies ist aufgrund der unvergleichbaren Sensorik des kollaborativen Roboters möglich. Kein anderer Robotertyp verfügt über ein solch komplexes Sensorik System wie der kollaborative Roboter. Dabei handelt es sich sowohl um die Außen-Sensorik als auch um die Innen-Sensorik.

Kollaborative Roboter – der Unterschied zwischen der Außen-Sensorik und Innen-Sensorik

Der kollaborative Roboter verfügt über zwei unterschiedliche Sensorik Systeme. Wie es der Name bereits verrät, basiert die Innen-Sensorik auf die Steuerung des Roboters und wird auch von dieser kontrolliert. Die Außen-Sensorik befindet sich an der Hülle des Roboters. Jedes dieser Sensorik Systeme hat seine ganz einige und individuelle Aufgabe. Nur so ist eine reibungslose Funktionsweise des kollaborativen Roboters möglich.

Die Innen Sensorik des kollaborativen Roboter

Die Innen Sensorik basiert auf die Programmierung des Roboters und wird zusätzlich von der Steuerung kontrolliert. Dabei geht es beispielsweise um das Ausführen von bestimmten Tätigkeiten. Die Innen Sensorik verfügt über eine Vielzahl von unterschiedlichen Informationen. Dazu gehört beispielsweise, welches Greifsystem zur Ausführung eines Arbeitsprozesses verwendet werden muss. Die Innen Sensorik sammelt diese Informationen und gibt sie anschließend an den Roboter weiter.

Die Außen Sensorik des kollaborativen Roboter

Die Außen Sensorik macht den Roboter erst zu einem kollaborativen Roboter. Ohne dieses ausgeprägte Sensoren System wäre eine Zusammenarbeit zwischen dem menschlichen Arbeiter und dem Roboter überhaupt nicht möglich. Die Außen Sensorik nimmt nämlich die gesamte Umgebung des Roboters war. Somit erkennt sie auch das Annähern eines menschlichen Mitarbeiters. Sollte sich ein menschlicher Mitarbeiter dem kollaborativen Roboter zu dicht nähern, übermittelt die Außen Sensorik diese Informationen der Steuerung. Anschließend wird von der Steuerung die entsprechende Bewegungsrichtung geändert. Sollte der Roboter einem Zusammenstoß nicht mehr ausweichen können, sendet die Außen Sensorik diese Information ebenfalls an die Steuerung, sodass sich der kollaborative Roboter anschließend komplett selbstständig ausschaltet. Sowohl die Innen Sensorik als auch die Außen Sensorik tragen im erheblichen Maßen zu der besonderen Funktionsweise des kollaborativen Roboter bei. Ohne dieses durchdachte Sensoren System wäre eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen dem Roboter und dem menschlichen Arbeiter nicht so einfach möglich.

In welchen Branchen kann ein kollaborativer Roboter eingesetzt werden?

Die kollaborativen Roboter werden mittlerweile in fast jeder Branche eingesetzt. Dabei handelt es sich nicht nur um die Industrie Branche oder die Schwermettal Branche, sondern auch um den Medizin Bereich und die Verpackungsindustrie. Immer mehr kollaborative Roboter kommen beispielsweise in Krankenhäusern zum Einsatz. In Form eines medizinischen Roboters können die kollaborativen Roboter beim Übermitteln von Patientendaten deutlich behilflich sein. Auch in der Verpackungsindustrie spielen die kollaborativen Roboter eine immer wichtiger werdende Rolle. Hier werden die Roboter nicht nur für das Verpacken von Gütern, sondern auch das Verlagern von Ware eingesetzt.

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